Personen

ist eine Gruppe Künstlerinnen und Künstlern, die sich zusammengeschlossen haben, um bei der Realisierung von Projekten zu helfen, die außerhalb des üblichen Kulturbetriebes stattfinden. Sie nutzen häufig Leerstände oder aufgegebene Orte, um sie neu zu beleben. So hat das Projekt Empty Spaces (2016) Projekte in vier Städten unter Beteiligung von dreißig Künstlern, Organisationen und Institutionen miteinander vernetzt. antiform wird in Simonskall das Jugendhaus bespielen – einer Werkstatt der Utopie für Kinder und Jugendliche.

antiform e.V.

1961 in Borler/ Eifel geboren und in Gerolstein/ Eifel aufgewachsen. Studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Kunst in Giessen und Freiburg/ Breisgau, wo sie als freie Schriftstellerin lebt. Sie ist Mitglied im Literaturwerk Rheinland-Pfalz-Saar e.V., im Literarischen Verein der Pfalz, im Literatur Forum Südwest e.V. Freiburg und gehört dem Symposion Weißenseifen/Eifel an.

Ute Bales

Maike Beier studiert Germanistik und Politikwissenschaft in Düsseldorf und arbeitet seit 2014 für das Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität. Im Rheinland geboren, ist sie der Region nicht nur im Herzen, sondern auch akademisch verbunden – dem Profil des Institutes entsprechend stets den Verbund der Regionen, Europa und, natürlich, die Utopie im Blick. Ihr aktueller Forschungsschwerpunkt zu Glas als Denkbild der Moderne schafft mit den #Glasgalaxien den Transfer nach Simonskall.

Maike Beier

Jg. 1948. Von 1995-2014 Professorin für Kunst- und Designgeschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. 2005-12 Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates der Stiftung Bauhaus Dessau. 2014-2016 Fellow der Stiftung. Zahlreiche Ausstellungen und Veröffentlichungen zur Kunst-, Fotografie- und Designgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

Prof. Dr. Gerda Breuer

Jeannine Bruno ist 1968 in Köln geboren und studierte dort von 1991 – 1998 Philosophie, Germanistik und Pädagogik. Mitte der 1990er Jahre begann Sie mit künstlerischen und literarischen Aktivitäten. In den 2000er Jahren studierte Sie Kunst und Deutsch auf Lehramt am Institut für Kunst und Kunsttheorie in Köln. 2007 gründete Sie im Skulpturenpark Köln eine Werkstatt für Kinder- und Jugendliche und leitete dort das Vermittlungsprogramm. Seit 2010 ist Jeannine Bruno Leiterin der von Ihr gegründeten Abteilung für Kunstvermittlung am Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren.

Jeannine Bruno

Jasper Cepl, Jahrgang 1973, Architekt. Studium der Architektur an der RWTH Aachen und der TU Berlin. Diplom 2000, Promotion 2006. Habilitation im Fach Architekturtheorie 2013. 2003–2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin, Fachgebiet Architekturtheorie. 2013–2014 Lehrbeauftragter für Architekturgeschichte an der Universität zu Köln. 2014–19 Professor für Architekturtheorie an der Hochschule Anhalt in Dessau. Ab Oktober 2019 Professor für Theorie und Geschichte der modernen Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar.

Prof. Dr. Jasper Cepl

Leiterin des Instituts „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin; Forschungen zur Kultursoziologie, insbes. Literaten- und Künstlergruppen und zur Rhetorik der Region; Kuratierung interdisziplinärer und komparatistischer Ausstellungen und Symposien; Mitglied im wiss. Beirat des NRW Jubiläumsprojektes „100 jahre bauhaus im westen“

Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann

Mit dem Hochdruckreiniger hat der weltweit agierende Dürener Künstler und Kunstpreisträger des Kreises Düren 2014, Klaus Dauven, den deutschen Schriftsteller B. Traven auf einer verwitterten Wand eines alten Schuppens in Simonskall abgebildet.

Noch bis in die Nachkriegsjahre gehörte der deutsche Schriftsteller B. Traven, der vor allen Dingen sozialkritischen Romane veröffentlichte, zu den meistgelesenen Autoren der Welt.

B. Traven hat Klaus Dauven zu einer Kunstaktion inspiriert, die über den Sommer 2014 in Simonskall entstand.

Klaus Dauven

Anja Dorn ist 1971 in Köln geboren und studierte dort und in Florenz Kunstgeschichte, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft sowie Volkswirtschaftslehre. Als eine von zwei Direktorinnen des Kölnischen Kunstvereins kuratierte sie zwischen 2007 und 2011 Einzel- und thematische Gruppenausstellungen. Bis 2018 war Dorn als Professorin für kuratorische Theorie und dramaturgische Praxis an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe tätig. Seit dem ersten August 2018 leitet Anja Dorn das Leopold-Hoesch-Museum & Papiermusen Düren.

Prof. Dr. Anja Dorn

geboren in Berlin, studierte Architektur an der TU Berlin und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich). Nach seiner Tätigkeit für Barkow Leibinger war er freiberuflich für verschiedene Unternehmen tätig. Er arbeitete als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl von Prof. Ute Frank an der TU Berlin, für Christ Gantenbein und Kees Christiaanse an der ETHZ und forschte am Future City Lab in Singapur. Von 2013-14 arbeitete er als Assistent für den Lehrstuhl von Gramazio Kohler an der ETH Zürich. Von 2015-16 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Georg Augustin an der Universität Kassel. 2018 besetzte er den Lehrstuhl für Exzellenz Adalberto Libera als Gastprofessor an der Universität Trient und leitete einen Workshop zu selbstgebauten Interventionen in einer Summerschool. Derzeit lehrt er in einem 2jährigen Masterprogramm an der DIA Dessau zu neuen Baumaterialien und deren Potenzial für nachhaltige Räume.

Sebastian Felix Ernst

arbeitet auf oft unkonventionelle Weise mit verschiedensten Druckverfahren. Ihr Schwerpunkt ist der Siebdruck, das Arbeiten mit Schablonen und das Experimentieren mit allem, was druckbar ist.

Hanka Faerber

Dombaumeister der Hohen Domkirche Köln

Peter Füssenich

Dr. Jasmin Grande wurde über die Theoriegeschichte des Phantastischen promoviert und habilitiert sich zur Zeit über Fragen der regionalen Kulturgeschichtsschreibung. Sie ist stellvertretende Leiterin des Instituts "Moderne im Rheinland" an der Heinrich-Heine-Universität und lehrt ebendort im Institut für Kunstgeschichte sowie im Institut für Germanistik. Seit Herbst 2019 ist sie Sprecherin des Mittelbaus der Philosophischen Fakultät. In einer Vielzahl an Aktivitäten arbeitet und forscht die @rheinmoderne zum Bauhaus als Referenzebene für Modernität, die online mit #bauhaussubversiv verbunden sind. 

Dr. Jasmin Grande

arbeitet der Schnittstelle zwischen Natur und Kultur. Ihr Interesse gilt sensiblen Wahrnehmungsprozessen und deren künstlerischer Transformation in visuelle Erfahrungswelten. Ihr Sujet ist die Pflanzenfamilie der Gräser. Nach einem Studium der bildenden Kunst gründete sie gemeinsam mit Samo Skoberne den Raum für Kunst und Natur in Bonn und betreute die Galerie bis Dezember 2018 als Kuratorin.

Cornelia Genschow (*1974)

beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit dem Spannungsverhältnis von natürlichen und kulturellen Erscheinungsformen und untersucht die dabei entstehende Wechselwirkung anhand von visuellen Experimenten und Gegenüberstellungen. Kern ihrer Arbeit ist die Frage nach einer zugrunde liegenden Ordnungssystematik und ihrer möglichen Übertragung von natürlichen Umgebungen auf zivilisatorische Strukturen. Sie studierte Kommunikationsdesign und bildende Kunst und lehrt seit 2007 als Professorin für visuelle Konzeption und Zeichnung an der FH Aachen und arbeitet als frei schaffende Künstlerin in Köln und Paris.

Ilka Helmig (*1971)

promovierter Historiker, Autor und Dramatiker, lebt und arbeitet in Bonn und schreibt seit vielen Jahren für die Bühne, u.a. für das Theater Bonn, Schauspiel Köln, Schauspiel Frankfurt und für das Residenztheater München. Er ist an Gemeinschaftsprojekten interessiert, die an besonderen Orten abseits der etablierten Theater stattfinden und hat dafür zahlreiche Texte erarbeitet. Regelmäßig leitet er Schreibworkshops für Schülerinnen und Schüler, teilweise auch intergenerationelle und Schreibworkshops für Menschen mit Down Syndrom. Lothar Kittstein wird in Simonskall eine Literaturwerkstatt initiieren.

Lothar Kittstein (*1970)

lässt seine Werke aus Dingen und Beobachtungen des Alltags entstehen. Er untersucht Gegenstände, indem er sie nach mathematischen Prinzipien und mit präzisen Schnitten facettiert und neu auffächert. Seine transformierten Objekte fordern vom Betrachter eine intensive Beschäftigung. Die Beziehung zu einem Gegenstand, der aus seinem Kontext gelöst ist, wird mit künstlerischen Mitteln ausgelotet. Fragen nach persönlichen Erfahrungen und Perspektiven werden gestellt. Nach einem Studium der bildenden Kunst arbeitet Lindena als freischaffender Künstler in Köln.

Muyan Lindena (*1977)

Susanne Müller-Geiger ist 1968 in Hennef Geistigen geboren und arbeitete lange als Kunstpädagogin beim SKM in Köln. 2005 begann Sie mit künstlerischen Aktivitäten und Projekten u.a. im Bereich Fotografie, Collage, Sound etc. Seit 2014 macht Sie eine Ausbildung als Kunsttherapeutin bei Professor Hilarion Petzhold. Susanne Müller-Geiger arbeitet seit 2010 als freie Mitarbeiterin in zahlreichen Projekten im Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren.

Susanne Müller-Geiger

arbeitet als freie Kuratorin, Publizistin, Projektleiterin und Beraterin für Museen, Verlage, Stiftungen und Verbände. Sie hat in Kunstgeschichte zum Bild der Großstadt in der deutschen Malerei von Adolph Menzel bis George Grosz promoviert und zahlreiche thematische wie monographische Ausstellungsprojekte zur klassischen Moderne und zur Gegenwartskunst realisiert. Ihr besonderes Interesse gilt der Schnittstelle zwischen Kunst und Gesellschaft. Als Mitglied im Bundesverband freiberuflicher Kulturwissenschaftler (BfK) hat sie Tagungen zur Zukunft des Museums und zur Digitalisierung mit verantwortet. Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit an der Universität Bonn stellt sie Fragen der Kuratierung und der Kunstvermittlung in den Mittelpunkt ihrer Seminare.

Dr. Martina Padberg

Die Zeichnerin Franca Perschen ist im Arp Museum Bahnhof Rolandseck, im Max-Ernst-Museum Brühl sowie bei weiteren Institutionen als freie Mitarbeiterin der Kunstvermittlung und Dozentin für Zeichnung tätig. Sie entwickelt und leitet u.a. individuelle Kunstprojekte, durch die das alltägliche Umfeld und Leben auf kreative Art und Weise neu entdeckt und interpretiert werden kann.

Franca Perschen

Mit der Kunst ist Fotograf und Kameramann Helmut Reinelt vielfältig verbunden. Vor allem als Schaffender, der in freien Projekten immer wieder neue Wege und Ausdrucksmöglichkeiten sucht. Ein wesentliches Werkzeug neben der Kamera ist der Computer, dessen unendliches gestalterisches Potential ihm die Freiheit gibt, Bilder aus seinem Kopf ohne große Umwege in die Welt zu transportieren.

Helmut Reinelt

Künstlerin, Düsseldorf und Wittenberg, Projekt zum Wellerlehmbau im Bauhausjahr 2019

Ute Reeh

Michael Reucher ist 1961 in Düsseldorf geboren und studierte von 1980 bis 1983 Steuerrecht an der
Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen. Seit 2014 studiert er als Gasthörer Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ab 2016 wirkt er am Institut der „Moderne im Rheinland“ unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann und der stellvertretenden Leiterin Frau Dr. Jasmin Grande mit. Dabei beschäftigt er sich in erster Linie mit Fragen zur „modernen Kunst“, insbesondere in Zusammenhang mit Aspekten der Kunst im Rheinland und seinen Vernetzungen zu anderen Metropolen in den 1920er Jahren. Zuletzt war er am Projekt #Glasgalaxien im NRW-Forum Düsseldorf beteiligt. Darüber hinaus hat er Artikel zum Modernebegriff, zu dem Künstler Otto Freundlich und der Kosmischen Dimension in der Kunst nach 1919 veröffentlicht.

Ute Reeh

Regisseur, Schauspieler und Dozent im Fachbereich Schauspiel der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn, hat langjährige Theatererfahrungen abseits der klassischen Bühne und in der projektorientierten Zusammenarbeit mit Profis, Studierenden und Laien. Er gründete das Theater Die Pathologie in Bonn (1999), wirkte als Projektleiter, Autor und Regisseur beim Freilicht Wander Theater in Alfter (2004- 2011) und hat als Regisseur und Autor den von ihm ins Leben gerufenen Freilicht-Sommer Burg Satzvey betreut. Diverse Projekte haben ihn ins außereuropäische Ausland, u.a. nach Guinea, Uganda, Kambodscha, geführt. Olaf Sabelus wird in Simonskall ein Theaterprojekt entwickeln und begleiten

Olaf Sabelus (*1971)

ist Dipl.- Konzertpianistin, Dipl.-Musikpädagogin, Komponistin und Vocal Improvisational Artist. Sie lebt in Berlin und coacht seit 15 Jahren europaweit A Cappella Improvisation auf Symposien und Tagungen, an Musikhochschulen und Universitäten, an Instituten für Psychologie und Therapie sowie für Tanz Companies, an Theaterhäusern und Akademien für bildende Kunst. In ihren Circle Song Events leitet sie regelmäßig spontane chorale Improvisationen mit bis zu 1500 Singenden an. Die selbst entwickelte Didaktik ihrer Kurse wird getragen von langjähriger Lehr- und Bühnenerfahrung. Vokalimprovisation ist musikalisches Miteinander auf Basis von Bewertungsfreiheit, Gleichwertigkeit, Authentizität, Hingabe und Freude - eine konstruktive Utopie!?Das Kursangebot in Simonskall verspricht mühelose (Weiter-)Entfaltung von Stimme und Musikalität, gestärktes Vertrauen in die individuelle wie kollektive Intuition und viel Freude an den wunderbaren Musikstücken, die aus der Inspiration des Moments heraus entstehen werden.

Johanna Seiler

Diplom-Schauspieler und Komponist, Professor und Leiter des Fachgebietes Schauspiel sowie seit 2018 Prodekan an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. Dominik Schiefner arbeitet an verschiedenen Bühnen in Deutschland und im europäischen Ausland als Schauspieler und Komponist sowie für Film, Funk und Fernsehen. Seit 2010 ist er regelmäßig als Regisseur tätig, u.a. Aschgrau Schillernd. (Theater Bonn) und die open air Musiktheaterproduktion Der Verrat.

Dominik Schiefner (* 1979)

Prof. (apl.) Dr. Thomas Schleper studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte. Er promovierte über Industriekultur. Der Titel seiner Habilitationsschrift lautet: „Visuelle Spektakel und die Hochzeit des Museums. Über Chancen ästhetischer Bildung in der Wissensgesellschaft“. Er lehrt an der Bergischen Universität Wuppertal und arbeitete als Kurator und Museumsleiter beim Landschaftsverband Rheinland (LVR). Seit 2017 leitet er den Fachbereich Zentrale Dienste/Strategische Steuerungsunterstützung im Kulturdezernat des LVR und ist dessen Vertreter im Lenkungskreis des NRW-Projektes „100 jahre bauhaus im westen“.

Prof. Dr. Thomas Schleper

kultiviert eine besondere Aufmerksamkeit für die physischen Eigenschaften des Raums sowie für ephemere Vorgänge. In Objekten, Skulpturen, Installationen und performativen Filmarbeiten lotet sie, auch über die eigene Körperlichkeit, das Verhältnis zum Umraum aus. Dabei geht es ihr auch um die Kommunikation zwischen Außen- und Innenraum. Der Standort des Betrachters ist ebenso relevant wie das Werk selbst. Der Betrachter muss sich positionieren, aktiv werden, eine Wahrnehmung und ein Bewusstsein für die Umgebung entwickeln. Nach ihrem Studium der bildenden Kunst arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Köln.

Hannah Schneider (*1984)

Geboren 1992 in Bocholt. Bachelorstudium der Germanistik und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. BA der Germanistik. Seit 2017 WHB am Institut Moderne im Rheinland. Mitarbeit am Entwurf, Organisation und Realisation der Glas-Galaxien 2019. Forschungsschwerpunkt Moderne Literatur mit Fokus auf der Literatur Franz Kafkas.

Joe Spicker B.A.

lässt sich als Bildhauer in der Auseinandersetzung mit seinem Werkstoff Holz ganz auf dessen Beschaffenheit ein und arbeitet so in und mit der Natur. Er zwingt dem Material keine Form auf, sondern enthüllt die im Holz verborgenen Wachstumsströme, nimmt dann die Stämme und Äste auseinander und fügt seine Teile neu zusammen. Durch die Kombination von organisch Gewachsenen und geometrisch Gestaltetem thematisiert er den Zusammenklang von Kultur -und Naturform. Seine Arbeiten brillieren sowohl im Innen- als auch im Außenraum. Nach seinem Studium der bildenden Kunst arbeitet er als freischaffender Künstler in Grafschaft.

Samo Skoberne (*1965)

Jonas Tratz, born in Berlin 1988, studied Architecture at TU Berlin, at EAPLV Paris and at the École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL). His Bachelor thesis in 2010 got awarded the 1st price Baunetz Award. His further studies were supported with a scholarship from Studienstiftung des deutschen Volkes. Besides working as a student assistant for the Chair of Prof. Finn Geipel he also gained work experience in several offices, including Mila and LIN architectes. He currently teaches a 1st year Masters studio together with Sebastian Ernst at DIA Dessau.

Jonas Tratz

Professor für Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität und Vorstandsmitglied im Institut Moderne im Rheinland. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der mittelalterlichen Skulptur und Architektur, in der Skulptur der Frühen Neuzeit, insbesondere der Gartenskulptur, in der Architektur des Rheinlands vom Späthistorismus bis zur Gegenwart, in der modernen Sakralkunst sowie in der Kunstgeschichte der Stadt Düsseldorf.

Prof. Dr. Jürgen Wiener

ist Masterstudentin am kunsthistorischen Institut der Universität Bonn. Seit 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der freischaffenden Kuratorin Dr. Martina Padberg. Im Sommersemester 2018 war sie Tutorin des Grundlagenkurses von Prof. Anne-Marie Bonnet und leitete als Mitglied der Museumsforschungsgruppe FLOORPLAN eine Übung zur „Einführung in die Museologie“. In ihrer Masterarbeit beschäftigt sie sich anlässlich der großen MoMA Retrospektive 2018 mit der Künstlerin Adrian Piper und dem performativen Potenzial zeitgenössischer Kunst.

Magali Wagner